Arbeitsrecht von A-Z
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Tennisarm ist keine Berufskrankheit

Wer viel am PC arbeitet, bekommt leicht einen Tennisarm. Eine Berufskrankheit ist das aber noch lange nicht. Das hat das Hessische Landessozialgericht noch einmal mit einem Urteilsspruch bekräftigt. Als solche gilt eine Erkrankung, die eine kurzzyklische feinmotorische Handarbeit bei achsenungünstiger Auslenkung des Handgelenks beinhaltet. Die Handhabung der Computer-Maus rufe dies nicht hervor, so die Richter. Ein Mitarbeiter eines Versicherungsunternehmens hatte geklagt. Bei ihm war ein sogenannter Tennisarm diagnostiziert worden. Die Berufsgenossenschaft lehnte jedoch die Anerkennung als Berufskrankheit ab, der Mann zog vor Gericht. Seine Klage blieb jedoch erfolglos. Ein Zusammenhang zwischen seiner Tätigkeit und dem Tennisarm konnte nicht nachgewiesen werden. (Hessisches LSG, L3U 28/10)
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