Arbeitsrecht von A-Z
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Sperrfrist, verhaltensbedingte Kündigung

Verhaltensbedingte Kündigung: Arbeitslosengeld gekürzt



Wer eine Kündigung durch negatives Verhalten hervorruft, muss damit rechnen, dass ihm das Arbeitslosengeld gekürzt wird. Üblich war das bisher bereits, wenn der Arbeitnehmer selber kündigt. Neu in der Rechtsprechung ist, dass dies auch aufgrund einer verhaltensbedingten Kündigung z.B. wegen „unkollegialen Verhaltens“ möglich ist, wie ein Urteil des Sozialgerichtes Koblenz zeigt. Die Arbeitsverwaltung hatte der Frau nach der Kündigung die „Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende“ für drei Monate um 30 % gekürzt – nach Auffassung der Richter mit Recht. Sie halten die Sanktion für zulässig. (Sozialgericht Koblenz, Az. S 2 AS 673/07)
( 07/09 )