Arbeitsrecht von A-Z
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personenbedingte Kündigung

Personen- oder verhaltensbedingte Kündigung?
Sieht sich ein Arbeitgeber gezwungen, einem Arbeitnehmer wegen schlechter Leistung zu kündigen, muss er genau abwägen, ob eine verhaltensbedingte oder eine personenbedingte Kündigung in Betracht kommt. Eine verhaltensbedingte Kündigung ist gerechtfertigt, wenn der Arbeitnehmer sich willentlich fehlverhalten hat. Eine personenbedingte Kündigung greift nur dann, wenn der Arbeitgeber guten Willens war, aber seine Fähigkeiten eine korrekte Ausübung der Arbeit nicht zugelassen haben. Dies geht aus einem Urteil des Arbeitsgerichtes Frankfurt hervor (ArbG Frankfurt, 22 Ca 10256/04)
(03/06 )

personenbedingte Kündigung

Drogenabhängigkeit: Bei Rückfall Kündigung
Wird ein drogenabhängiger Arbeitnehmer nach einer Therapie rückfällig, so kann eine Kündigung rechtens sein. Dies entschieden die Richter des Hessischen Landesarbeitsgerichtes in einem Rechtsfall. Sie begründeten ihr Urteil mit der Gefahr, die der Arbeitnehmer für sich und seine Kollegen darstellt, wenn er seiner Produktionstätigkeit unter Drogeneinfluss nachkommt. Das Sicherheitsinteresse des Arbeitgebers überwiege in diesem Fall das Interesse des Arbeitnehmers an einer erneuten Therapie. (Hessisches LAG, Az. 11 Sa 119/04) 10/05