Arbeitsrecht von A-Z
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Minijob

Höhere Abgaben für Minijobber
Zum 1. Juli werden die pauschalen Beitragssätze zur Renten- und Krankenversicherung für geringfügig Beschäftigte – sogenannte Minijobber – im gewerblichen Bereich angehoben. Der Beitragssatz zur Rentenversicherung steigt von 12 auf 15 Prozent und zur Krankenversicherung von 11 auf 13 Prozent. Ist der Minijobber privat krankenversichert, fallen nach wie vor keine pauschalen Krankenversicherungsbeiträge an. Damit ergibt sich für Minijobber im gewerblichen Bereich eine Gesamtabgabenlast von 30 Prozent, bisher waren es 25 Prozent. Für geringfügige Beschäftigte in Privathaushalten bleiben die Beitragssätze unverändert bei je 5 Prozent in der Renten- und Krankenversicherung sowie 2 Prozent pauschale Lohnsteuer.
( 06/06 )