Arbeitsrecht von A-Z
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Kündigung, Umsatzrückgang

In Einzelfällen kann ein Umsatzrückgang eine betriebsbedingte Kündigung rechtfertigen. Allerdings nur dann, wenn der Mitarbeiter allein für die konkrete Arbeit, die nun nicht mehr im ausreichende Maße vorhanden ist, eingestellt wurde. Der Arbeitgeber muss dann plausibel darlegen, dass durch den Auftragsrückgang und damit verbundene Umstrukturierungen im Unternehmen der Arbeitsplatz des Arbeitnehmers wegfällt. (LAG Rheinland-Pfalz, 5 Sa 713/09)
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