Arbeitsrecht von A-Z
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Insolvenzgeldumlage steigt

Da die Finanz- und Wirtschaftskrise immer mehr Firmen in die Pleite treibt, sah sich die Bundesregierung gezwungen, die Insolvenzgeldumlage zum 1. Januar 2010 von 0,1 Prozent auf 0,41 Prozent anzuheben.

Dies ist dem Verordnungsentwurf des Bundesarbeitsministeriums zu entnehmen: Ab 2010 sollen 0,41 Prozent der Bruttolöhne eines Unternehmens in den Topf des Bundesagentur für Arbeit fließen, aus dem das Insolvenzgeld für Arbeitnehmer von Pleiteunternehmen finanziert wird. Die Regierung rechnet für 2010 mit Ausgaben in diesem Bereich von 1,7 Milliarden Euro, bereits 2009 lagen die Ausgaben in dieser Höhe. Der Topf habe dafür schon nicht ausgereicht, sodass ein Defizit von 1,1 Milliarden Euro aufgelaufen sei. Experten hatten lediglich mit einem Anstieg der Insolvenzgeldumlage auf 0,2 bis 0,3 Prozentgerechnet.