Arbeitsrecht von A-Z
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Drei-Wochen-Frist, Krankheit

Kündigungsschutzklage vom Krankenbett aus
Auch wer krank ist oder sogar stationär im Krankenhaus liegt, muss sich an die dreiwöchige Frist zur Einreichung einer Kündigungsschutzklage halten. Das geht aus einem Beschluss des Landesarbeitsgerichtes Rheinland-Pfalz hervor. Solange die Krankheit nicht die Entscheidungsfähigkeit des Gekündigten beeinträchtigt, könne er seine Rechte wahrnehmen, indem er Dritte beauftragt, für ihn Klage zu erheben, so die Richter. Somit könne das Arbeitsgericht also eine zu spät eingereichte Klage eines erkrankten Arbeitnehmers abweisen. Ausnahmen seien lediglich die geistige Beeinträchtigung oder eine Erkrankung, die Außenkontakte ausschließt oder erschwert. (LAG Rheinland-Pfalz, Az. 10 Ta 278/04)
( 01/06 )