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Betriebsrente, später Jobwechsel, Anspruch

Später Jobwechsel kann Betriebsrente kosten

Wer spät nochmal seinen Job wechselt, kann vom Betriebsrentenanspruch ausgeschlossen werden. Das hat das Bundesarbeitsgericht mit einem Urteil festgelegt. Demnach ist eine Bestimmung im Leistungsplan einer Unterstützungskasse, nach der Mitarbeiter, die erst nach dem 50. Lebensjahr in den Betrieb eintreten, vom Betriebsrentenanspruch ausgeschlossen werden, wirksam. Die Richter sehen hierhin keine Altersdiskriminierung. Geklagt hatte eine Frau, die mit 51 Jahren eine Stelle als Verkäuferin angetreten hatte und mit Erreichen des 65. Lebensjahres in den Ruhestand ging. Bei Abschluss des Arbeitsvertrages waren der Frau Leistungen der betrieblichen Altersversorgung nach dem Leistungsplan der Unterstützungskasse zugesagt worden. Der sieht allerdings vor, dass mit einem Betriebseintritt nach dem 50. Lebensjahr keine Ansprüche mehr erworben werden können. Die Klägerin vermutete eine Altersdiskriminierung und klagte auf Auszahlung einer Betriebsrente. Vergeblich. (BAG 3 AZR 356/12)
( 09/14 )