Arbeitsrecht von A-Z
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Arbeitszeugnis, Schadensersatz für zu schlechtes Zeugnis

Stellt ein Arbeitgeber ein zu schlechtes Zeugnis aus, kann der Arbeitnehmer Schadensersatz fordern. Zumindest dann, wenn er nachweislich aufgrund des Zeugnisses eine Absage erhalten hat und der ehemalige Arbeitgeber bereits einer Aufforderung, das Zeugnis zu korrigieren, nicht nachgekommen ist. Einen solchen Fall hatten die Richter des Arbeitsgerichtes Bremen-Bremerhaven auf dem Tisch. Sie verurteilten den Arbeitgeber zur Zahlung eines Schadenersatzes in Höhe von 3500 Euro. Als Bemessungsgrundlage gingen die Richter davon aus, dass der Mann mindestens für sechs Wochen eingestellt worden wäre, wenn er ein angemessenes Zeugnis hätte vorlegen können. (ArbG Bremen-Bremerhaven 1 CA 1309/10)
( 07/13 )