In der Corona-Krise setzen Arbeitgeber aufs Home-Office. Die Arbeitnehmer sind geschützt, die Ausbreitung des Virus wird unterbunden und der Betrieb kann weiterlaufen. Wer als kleines und mittelständisches Unternehmen oder als Handwerksbetrieb jetzt kurzfristig Home-Office-Plätze  schafft, kann zudem finanzielle Unterstützung vom Bund beantragen.

Damit flächendeckend die notwendige Infrastruktur geschaffen werden kann, hat das Bundeswirtschaftsministerium das Förderprogramm „go-digital“ angepasst.  Darüber können die Betriebe 50 Prozent der Kosten für eine Beratung durch ein autorisiertes Beratungsunternehmen erstattet bekommen.  Diese sollen die Betriebe bei der Umsetzung innovativer Maßnahmen zum Aus- und Aufbau modernen IT-Systeme begleiten.

In den Genuss der Förderung können rechtlich selbständige Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und des Handwerks mit technologischem Potential kommen. Sie dürfen nur weniger als 100 Beschäftigte haben und maximal 20 Millionen Euro Vorjahresumsatz gemacht haben. 30 Beratertage bei einem maximalen Tagessatz von 1100 Euro können gefördert werden.

Der Schritt in die Förderung ist einfach: Das Unternehmen sucht sich ein autorisiertes Beratungsunternehmen und schließt mit ihm einen Beratervertrag ab. Das Beratungsunternehmen kümmert sich dann weiter um die Beantragung der Fördergelder und die Planung und Umsetzung der passgenauen Maßnahme.

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Digitale-Welt/foerderprogramm-go-digital.html

( 03/20 )