Monatsarchiv: Juli 2018

25. Juli 2018

Kündigung trotz Schwangerschaft

Kündigung trotz Schwangerschaft Grundsätzlich steht Schwangeren im Arbeitsverhältnis gemäß der EU-Richtlinie ein besonderer Schutz zu, um mögliche Schäden aufgrund der Belastung durch eine Kündigung für das Kind und die Mutter auszuschließen. Von Beginn der Schwangerschaft an bis zum Ende des Mutterschutzes kann werdenden Müttern nicht gekündigt werden – es gibt allerdings Ausnahmen. Der Europäische Gerichtshof… Mehr erfahren »
21. Juli 2018

Bereitschaftsdienst ist Arbeitszeit

Bereitschaftsdienst ist Arbeitszeit Muss ein Arbeitnehmer während des Bereitschaftsdienstes – auch wenn er zu Hause abgeleistet wird - in kürzester Zeit einsatzbereit sein, zählt die Bereitschaftszeit auch als Dienstzeit. So das Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) in Luxemburg im Falle eines Feuerwehrmannes aus Belgien. Der Unterschied zur Einordnung als „Arbeitszeit“ gemäß der EU-Richtlinie liegt zwischen… Mehr erfahren »
13. Juli 2018

Kein Tinnitus durch Kindergeschrei

Kein Tinnitus durch Kindergeschrei Tinnitus kann nicht durch Kindergeschrei verursacht werden, sagen die Richter des Dortmund Sozialgerichtes und berufen sich dabei auf wissenschaftliche Untersuchungen. Daher könne eine Erzieherin, die ihren Tinnitus auf einen lauten Kinderschrei in einem heilpädagogischen Kinderheim zurückführt, auch keine Entschädigungsleistungen der gesetzlichen Unfallversicherung beanspruchen. Die Frau hatte geklagt, weil ihr die Unfallkasse… Mehr erfahren »
9. Juli 2018

Hinterbliebenenversorgung darf Altersabstand beschränken

Hinterbliebenenversorgung darf Altersabstand beschränken Eine Hinterbliebenenversorgung darf Ehegatten, die mehr als 15 Jahre jünger als der Versorgungsberechtigte sind, ausschließen. Nach Auffassung des Bundesarbeitsgerichtes verstößt dies nicht gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, ist also keine Altersdiskriminierung. Geklagt hatte eine 1968 geborene Frau, die 1995 einen 1950 geborenen Mann heiratete. Sein Arbeitgeber hatte ihm eine Hinterbliebenenversorgung in Aussicht… Mehr erfahren »
2. Juli 2018

Haft von mehr als zwei Jahren rechtfertigt Kündigung

Haft von mehr als zwei Jahren rechtfertigt Kündigung Ein Arbeitgeber darf eine Kündigung aussprechen, wenn sein Arbeitnehmer zu mehr als zwei Jahren Haftstrafe verurteilt wurde. In so einem Fall ist eine Kündigung rechtmäßig, so die Richter vom Hessischen Landesarbeitsgericht, auch wenn eine vorzeitige Haftentlassung wahrscheinlich ist. In dem Fall ging es um einen jungen Familienvater,… Mehr erfahren »