Monatsarchiv: Juni 2018

24. Juni 2018

Kein Equal Pay für Leiharbeitnehmer

Kein Equal Pay für Leiharbeitnehmer Equal Pay gilt nicht in gleicher Form für Leiharbeitnehmer. Mit der Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) wurde auch die Pflicht zum Equal Pay neu geregelt. Demnach ist der Verleiher "verpflichtet, dem Leiharbeitnehmer für die Zeit der Überlassung an den Entleiher die im Betrieb des Entleihers für einen vergleichbaren Arbeitnehmer des Entleihers… Mehr erfahren »
20. Juni 2018

Wettbewerbsverbot unbeabsichtigt aufgekündigt

Wettbewerbsverbot unbeabsichtigt aufgekündigt Ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot im Arbeitsvertrag ist eine gängige Art zu verhindern, dass der scheidende Arbeitnehmer zur Konkurrenz wird. In der Regel wird dies mit einer Karenzentschädigung gekoppelt. Wird die nicht gezahlt, kann der Arbeitnehmer vom nachvertraglichen Wettbewerbsverbot zurücktreten – eher selten passiert dies wie im folgenden Fall unbeabsichtigt. Der Arbeitnehmer war als… Mehr erfahren »
11. Juni 2018

Urlaubsanspruch bei Arbeitgeberwechsel berechnen

Urlaubsanspruch bei Arbeitgeberwechsel berechnen Wechselt ein Arbeitgeber im laufenden Jahr den Arbeitsplatz, stellt sich die Frage nach der korrekten Urlaubsberechnung. Grundsätzlich gilt: Es soll zu keiner Urlaubsvermehrung kommen, weder zu Lasten des alten noch des neuen Arbeitgebers. Was aber, wenn dem Arbeitnehmer vom ersten Arbeitgeber bereits mehr Urlaub gewährt worden ist, als ihm für die… Mehr erfahren »
7. Juni 2018

Kein Anspruch auf ungetackertes Zeugnis

Kein Anspruch auf ungetackertes Zeugnis Ein Arbeitszeugnis muss nicht falten- oder lochfrei sein -  sprich es darf getackert und sorgfältig gefaltet werden, um mit einem üblichen Briefumschlag verschickt werden zu können.  Das Original muss allerdings kopierfähig bleiben, d.h. bei einer Kopie dürfen die Knicke sich nicht abzeichnen, so das LAG Rheinland-Pfalz. Geklagt hatte ein Vertriebsdisponent,… Mehr erfahren »
1. Juni 2018

Fristlose Kündigung wegen volksverhetzender Äußerungen

Fristlose Kündigung wegen volksverhetzender Äußerungen Wer den Holocaust verharmlost oder relativiert, stört den Betriebsfrieden mit Äußerungen, die einen volksverhetzenden Charakter haben. Eine fristlose Kündigung ist hier durchaus gerechtfertigt, urteilt das Arbeitsgericht Hamburg und beruft sich dabei auf § 626 BGB. Verhandelt wurde der Fall eines 1959 geborenen Liegenschaftsbetreuers, der seit Mai 2015 bei einem Unternehmen… Mehr erfahren »