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Ausstieg aus Tariflöhnen erschwert |
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Dienstag, 16. März 2010 um 00:00 Uhr |
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Die tarifvertraglichen Rechte vieler Arbeitnehmer hat das Bundesarbeitsgericht weiter gefestigt. Konkret geht es um den Eigentümerwechsel bei Betrieben. Wer einen Betrieb kauft, muss den im Arbeitsvertrag zugesicherten Tarif auch weiter zahlen – auch wenn er selber an diesen Tarif nicht gebunden ist. Beim Eigentümerwechsel gehen auch die arbeitsvertraglichen Pflichten des Voreigentümers auf den neuen Eigentümer über. Ausgenommen sind einzig Alt-Arbeitsverträge bis Ende 2000. (AZ. AZR 691/08)
( 03/10 )
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Angestellte Juristen häufig RV-pflichtig |
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Montag, 08. März 2010 um 00:00 Uhr |
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Rechtsanwälte im Angestelltenverhältnis werden bei der Rentenversicherung unterschiedlich eingestuft. Ist ein Jurist bei einem Unternehmen angestellt und auch als Firmenanwalt, sogenannter Syndikusanwalt, tätig, ist er von der Rentenversicherungspflicht befreit. Denn dann kann er in ein berufsständisches Versorgungswerk eintreten. Ein angestellter Jurist hingegen, der seinen Arbeitgeber nicht anwaltlich nach außen vertritt, ist rentenversicherungspflichtig. Das geht aus einer Entscheidung des Hessischen Landessozialgerichtes hervor. (LSG Hessen, L 8 KR 189/08)( 03/10 )
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Vorstellungsgespräch: Diskriminierung wegen vermuteter Behinderung |
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Donnerstag, 25. Februar 2010 um 00:00 Uhr |
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Arbeitgeber sollten sich davor hüten, im Vorstellungsgespräch den Bewerber nach Krankheiten zu fragen, die zu Behinderungen führen können. Denn im Fall einer Absage könnte eine Diskriminierung wegen vermuteter Behinderung vorliegen. Denn gemäß § 7 Abs. 1 Hs 2 AGG liegt eine Diskriminierung auch dann vor, wenn der Arbeitgeber das Vorliegen eines Diskriminierungsmerkmals nur annimmt. Ein entsprechender Fall wird derzeit noch verhandelt und wurde vom Bundesarbeitsgericht zurück an das Landesarbeitsgericht verwiesen. Das hatte zuvor gegen den Bewerber geurteilt mit dem Hinweis, der Arbeitgeber habe ja nicht nach den Behinderungen sondern nur nach Krankheiten gefragt. Das sah das Bundesarbeitsgericht anders. ( 02/10 ) |
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Freizeit für Bereitschaftsdienst abnicken |
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Mittwoch, 17. Februar 2010 um 00:00 Uhr |
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Der Bereitschaftsdienst des nicht-ärztlichen Personals darf gemäß dem Tarifvertrag im öffentlichen Dienst für Krankenhäuser statt durch ein Entgelt auch durch Freizeit ausgeglichen werden, sofern die Beschäftigten zustimmen. Die Zustimmung hierzu muss nicht schriftlich folgen, es genügt die widerspruchslose Inanspruchnahme der Freizeit.
( 02/10 ) |
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